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Wir pflanzen einen Wald!

Gemeinsam mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten haben wir unser erstes Projekt gestartet. bessergrün im wahrsten Sinne des Wortes:

Für jede bessergrün-Versicherung, pflanzen wir einen Baum!

Was ist das Waldpflanz­projekt?

Das Ziel ist einfach formuliert: Wir pflanzen einen Wald! Einen Eichenmischwald, um genau zu sein. Das hat gute Gründe: Laub- und Mischwälder ermöglichen eine artenreiche Fauna und auch die Risikostreuung erhöht sich gegenüber Monokulturen um ein Vielfaches.

Ganz aktuell zeigt sich, wozu einseitige Bepflanzung führen kann. So hatte der Borkenkäfer in diesem und im vergangenen Sommer leichtes Spiel, konnte sich rasant vermehren und hat damit ganze Fichtenwälder zerstört.

Der erste Meilenstein: 10.000 Bäume in 2019
Der erste Meilenstein: 10.000 Bäume in 2019

Auf der rund 18 Hektar großen Gesamtfläche sollen 2019 bereits zwei Hektar mit den ersten 10.000 Bäumen bepflanzt werden.

Wo entsteht der Wald?

Tatsächlich sind in Deutschland nur noch wenige geeignete Flächen für die Waldbepflanzung verfügbar. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass vor der Aufforstung überprüft werden muss, ob eine vorliegende Grundfläche nicht für andere Zwecke von öffentlich-rechtlichem Interesse vorgesehen ist. Das kann zum Beispiel der Bau von Straßen oder benötigter Wohnfläche sein. Nicht als Wald genutzte Grundflächen dürfen nur mit vorheriger Genehmigung der Forstbehörde aufgeforstet werden Erstaufforstung.

Die bessergrün-Fläche, eine ehemalige Ackerfläche in Nindorf (54.147051, 9.678226), im Kreis Rendsburg-Eckernförde, wurde bessergrün von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten angeboten. Von dem jetzigen Stoppelfeld soll in wenigen Jahren schon nichts mehr zu erahnen sein, denn die Bepflanzung beginnt bereits in diesem Jahr. Der Standort eignet sich, da er gut mit Wasser versorgt ist - das ist optimal für den Wald.

Was machen die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten?

Die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten sind ein öffentlicher Betrieb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Wälder in Schleswig-Holstein zu bewirtschaften. Das Unternehmen kümmert sich auch um den Erhalt und die Erhöhung der Biodiversität, den Gewässer-, Klima- und Lärmschutz als auch den Schutz der Erholungsfunktionen des Waldes.

Im Bereich der Neuwaldbildung stehen den Landeforsten leider nur begrenzte Mittel vom Umweltministerium zur Verfügung. Daher ist der Betrieb natürlich auf externe Unterstützung angewiesen.

15.000 Hektar Wald: Eine besondere Herausforderung

In Schleswig-Holstein hat man sich politisch darauf verständigt, eine Waldfläche von zwölf Prozent zu erreichen, zurzeit sind es lediglich elf Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das: 15.000 Hektar Wald sollen entstehen.

Deshalb ist das Waldpflanzprojekt so wichtig!

Selbst wenn man jedes Jahr schaffen könnte 1.000 Hektar zu bepflanzen, würde es 15 Jahre dauern, das Ziel zu erreichen. Tatsächlich konnten die Landesforsten im vergangenen Jahr lediglich 30 Hektar bepflanzen. Das unterstreicht, wie wichtig es ist, nachhaltig agierende Unternehmen zu unterstützen.

Ausblick – weiterer Projektverlauf

Die neuen Wälder sollen künftig forstwirtschaftlich genutzt werden, denn einige Bäume und Sträucher wachsen sehr schnell. Dabei besteht die Gefahr, dass Sträucher, wie die Brombeere die gepflanzten Bäume überwachsen. Eine erste sogenannte Kulturpflege durch die Förster steht deshalb bereits nach fünf Jahren an. Mit dieser Maßnahme wird sozusagen pflegend und auch aus Klimaschutzgründen gegengesteuert. bessergrün möchte ermöglichen, dass die Bäume möglichst ungehindert wachsen können.

Der Boden ist aufgrund des trockenen Sommers zurzeit recht trocken. Die Bepflanzung der ersten 10.000 Bäume wird deshalb voraussichtlich im November stattfinden.

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